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20.01.2017 | Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Ambitioniertere Maritime Strategie notwendig - Bestmögliche Wettbewerbssituation für deutsche Häfen schaffen
AK Küste der CDU/CSU-Fraktion im Gespräch mit der Hafenwirtschaft

Der Arbeitskreis Küste der Unions-Bundestagsfraktion traf sich gestern in der Landesvertretung Schleswig-Holstein mit Vertretern des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). ZDS-Hauptgeschäftsführer Daniel Hosseus hob in seinen Ausführungen hervor, dass die Lage der Hafenwirtschaft trotz eines schwierigen Umfeldes stabil sei.

Der Investitionshochlauf des Bundes, der Bundesverkehrswegeplan und das Nationale Hafenkonzept seien wichtig für den weiteren Erfolg und müssten nun umfänglich umgesetzt werden: „Ganz wichtig für die Branche ist auch die geplante personelle Aufstockung von Bau- und Planungspersonal. Damit können endlich weitere wichtige Projekte verwirklicht werden!“ so Hosseus und ergänzte dabei: „Bundesregierung und Parlament haben in dieser Legislaturperiode sehr viel für die Maritime Wirtschaft auf den Weg gebracht. Aus Sicht der deutschen Seehäfen und im Sinne des Wirtschaftsstandortes Deutschland hoffen wir, dass dies auch nach der nächsten Bundestagwahl anhält.“

Anderseits wies der ZDS-Vertreter aber auch darauf hin, dass das internationale Umfeld schwieriger wird. „Wir wissen noch nicht, welche konkreten Auswirkungen der Brexit oder die Wahl Donalds Trumps zum US-Präsidenten auf den Welthandel haben werden. Außerdem wird der internationale Wettbewerb härter – nicht nur im Westen mit Rotterdam oder Antwerpen, sondern auch im Osten mit Danzig und Stettin und im Süden mit den Häfen im Mittelmeer“ ist Daniel Hosseus überzeugt und führte weiter aus „deswegen begrüßen wir im Prinzip die Maritime Agenda der Bundesregierung, die eine gute Ausgangsbasis für eine Maritime Strategie bietet.“

Zustimmung dafür kam aus dem Küstenkreis: „Eine Maritime Strategie muss auch dafür sorgen, dass deutsche Seehäfen die bestmögliche Wettbewerbssituation erlangen!“ betont Philipp Murmann, Vorsitzender des Küstenkreises. Die Schwerpunkte Forschung und Technologie seien zwar richtig und wichtig. Die Agenda müsse aber auch Vereinfachungen im Umwelt- und Planungsrecht und Wettbewerbs- und Ordnungspolitik umfassen. „Besser wäre eine echte Maritime Strategie – wie es sie auch im Bereich Luft- und Raumfahrt gibt“ so Murmann abschließend.

21.01.2017, 13:23 Uhr

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