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06.10.2015 | CDU Kreisverband
Integration von Flüchtlingen besser steuern
CDU besucht Zentrum für Migration in Eschershausen

Der geschäftsführende Vorstand der Kreis CDU Holzminden besuchte zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann das Zentrum für Migration und Teilhabe in Eschershausen.

geschäftsführende Vorstand der Kreis CDU Holzminden
Eschershausen -

„Wir werden teilweise mit Geschenken überrollt“, so Susanne Krug über die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und verband den Dank mit der Bitte nur funktionsfähige

Gebrauchsgegenstände jeweils mittwochs abzugeben. Die Betreuung der Flüchtlinge wird durch die Johanniter kurzfristig noch verbessert. Zunehmend problematisch wird nach dem Aufenthalt im Zentrum die dezentrale Unterbringung. Bisher seien vor allem Wohnungen in Eschershausen, Stadtoldendorf und Holzminden gefunden worden. Trotz des Leerstandes in einigen Regionen werde es immer schwieriger zumutbaren Wohnraum zu finden. “Ich bedauere, dass sich die Samtgemeinde Bevern hier bislang kaum einbringt“, so der 2. Kreisvorsitzende Thomas Junker. Er versprach, das Thema dort nochmals anzusprechen und für stärkeres Engagement zu werben.

Nach einer sehr eindrucksvollen Schilderung der täglichen Abläufe durch die Amtsleiterin des Landkreises Manuela Schäfer und einem Rundgang stellte Kreisvorsitzender Dr. Thomas Hagemann übereinstimmend fest: „Das ehemalige DRK-Seniorenheim bietet ideale Voraussetzungen für eine temporäre Unterbringung von Flüchtlingen.“ Noch wichtiger sei aber, dass mit Susanne Krug eine äußerst engagierte Koordinatorin gewonnen werden konnte. Flüchtlinge und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer fühlten sich optimal betreut.

Auch wenn zurzeit die Unterbringung im Vordergrund steht, müssten nach Auffassung der CDU die Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive unmittelbar beginnen. Das gelte für Kinder wie für Erwachsene gleichermaßen. So müsste die Anzahl der Sprachlernklassen an den Schulen im Landkreis erheblich erhöht werden und der Deutschkurs und die Feststellung der Qualifikation direkt nach der Registrierung angeboten werden. „Wir brauchen im Landkreis ein Netzwerk von der Agentur für Arbeit über Arbeitgeberorganisationen und Erwachsenenbildungseinrichtungen bis hin zu ehrenamtlichen Organisationen“, fordert der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann.

Mit jedem Asylbewerber, der auf Dauer bei uns bleiben kann, sollte der Landkreis einen Integrationsvertrag abschließen und nach dem Motto „fördern und fordern“ gezielte und aufeinander abgestimmte Maßnahmen vereinbaren. Über ein Integrationsgesetz könnte die Finanzierung zwischen dem Land und dem Landkreis verbindlich geregelt werden. Der Grundstein für den Erfolg könne am besten erreicht werden, wenn diese Weiterbildung in den ersten drei Monaten in einem Integrationszentrum stattfindet. „Das ehemalige DRK Seniorenheim in Eschershausen bietet auch dafür ausgezeichnete Bedingungen“, so Dr. Thomas Hagemann abschließend.



aktualisiert von Andreas Lueddecke, 13.10.2015, 18:03 Uhr
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