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03.06.2016
CDU Lauenförde-Meinbrexen bedankt sich für die große Unterstützung für die Ortsumgehung
Wir waren überrascht, wie groß das Interesse an dem Thema "Ortsumgehung Lauenförde/ Beverungen" ist. Zwar konnten wir in der kurzen Zeit nicht jeden mit unserer Petitions-Postkartenaktion persönlich aufsuchen, haben aber alle zusammen hunderte Gespräche mit ortsansässigen Lauenfördern, betroffenen Anliegern der Hautpstraßen, verschiedenen Unternehmen und auch mit etlichen Beverungern geführt und eine große Menge Unterstützerunterschriften für "unsere" Ortsumgehung erhalten, die bereits an das Bundesverkehrsministerium geschickt wurden.
Lauenförde-Meinbrexen - " Das Fazit der letzten 3 Wochen: Die meisten Leute seien froh, dass sich endlich jemand um dieses wichtige Thema kümmere und äußerten sich ähnlich: zu viel Durchgangsverkehr im Ort und zu schlechte überregionale Anbindung sowie Unverständnis über die Rückstufung ausgerechnet dieses Teilstücks mit jetzt schon hohen Fahrzeugzahlen in den "weiteren Bedarf" im neuen Bundesverkehrswegeplan. "Wir haben immer wieder von Störung der Nachtruhe, klappernden Gläsern und wackelnden Wänden gehört. Anwohner zeigten uns Risse, die durch dieständigen Erschütterungen der immerhin rund 1000 vorbeidonnernden LKWs jeden Tag bereits in ihren Häusern entstanden seien", berichtet der CDU-Vorstand.

Auch die Verärgerung über die langwierige Planung der Ortsumgehung, die schon seit Jahren hätte "weiter sein können" sei von vielen zu hören gewesen.
Etliche Befragte äußerten ihr Unverständnis darüber, dass die Brücke zwischen Beverungen und Lauenförde, die im aktuellen Zustand für den Regionalverkehr noch lange nutzbar gewesen wäre, nun für viel Geld "autobahntauglich" gemacht werden soll, anstatt das viele Geld lieber in das Vorantreiben der Umgehungsstraße zu investieren, um endlich den Durchgangsverkehr in beiden Orten zu reduzieren.

Große Einigkeit herrsche beim Ärger über das "Infrastrukturabbauprogramm" der Grünen im Kreis Holzminden, die bereits zu Beginn dieser Legislaturperiode die Sanierung der maroden L550 als "nicht notwendig" abgetan hätten und nun über genau diese Straße den weiter zunehmenden Durchgangsverkehr schicken wollten.

Die bemühten theoretischen Ausführungen des Grünen-Kreisgeschäftsführers Profeta zu angeblich "umweltbewusstem Handeln" habe ein ganz untheoretisch lärmgeplagter Anwohner mit folgendem Vorschlag beantwortet: er plädiere für einen 4-wöchigen Haustausch mit dem "Herrn aus Holzminden", der selbst wahrscheinlich, genau wie der stellvertretende Landrat Henke, in einer ruhigen Seitenstraße wohne. Das Gerede der Grünen über bessere "Lebensqualität" im Kreis Holzminden gelte wohl nicht für den "Lauenförder Ortsinsaßen", meint auch Edith Götz. Auch der Beverunger Stadtrat habe einstimmig beschlossen, für das Teilstück L550/B83 die Wiederhochstufung in den vordringlichen Bedarf zu
fordern.

Matthias Taenzer und Martin Hüfner vom Vorstand der CDU zitieren den Leiter der Bauabteilung der Beverunger Stadtverwaltung: "Die Bewertungen im Bundesverkehrswegeplan sowohl zur B83/L550 als auch zum fehlenden Anschluss an die B64 lege die Vermutung von Berechnungsfehlern aufgrund fehlender genauer Kenntnis der tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten nahe", und freuen sich besonders darüber, dass man bei diesem wichtigen Thema, das ja nicht an den Landesgrenzen halt mache, grenzübergreifend an einem Strang ziehe. "Bei den weiteren Verhandlungen zum Bundesverkehrswegeplan hoffen wir natürlich auf die Unterstützung aller Landes- und Bundespolitiker aus der Region." so Manuel Siegert.


aktualisiert von Andreas Lueddecke, 08.06.2016, 17:18 Uhr
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