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02.05.2016
Was ist eigentlich: das Kragstuhlmuseum?
Unschwer zu erraten, denn die Kragstühle stehen weithin sichtbar auf hohen Stelen und machen derart auf sich aufmerksam: es sind Stühle ohne Hinterbeine. Die hiesige Kragstuhlsammlung zeigt die Entwicklung der starren Kragstühle bis hin zum federnden Freischwinger, der Bogen der Künstler reicht von denen des Bauhauses Walter Gropius über Mies van der Rohe bis Peter Smithson. Letzterer ist der Architekt des Lauenförder Ausstellungsgeländes bestehend aus den Tecta-Produktionsgebäuden und dem Museum, das sich aus drei Ausstellungshallen zusammensetzt, deren letztere im August 2007 fertig gestellt wurde.
Lauenförde - Um deren Zusammengehörigkeit sichtbar werden zu lassen, sind sie durch eine Schiene miteinander verbunden, die gleichzeitig auch die Außenbezirke einbezieht. Für diesen Gesamtkomplex hat Smithson die wunderschöne Landschaft des Weserberglandes entdeckt. Den Grundriss der Gebäude bildet eine markante Zick-Zack-Linie, die einzelne Nischen entstehen lässt, in denen inhaltlich zusammenhängende Gruppen gebildet werden.
Man muss sich einerseits in die Zeit des Bauhauses versetzen, dem die Politik des Nationalsozialismus nicht eben gesonnen war, andererseits suchten die Künstler den passenden architektonischen Hintergrund für ihre Werke, der in der hiesigen Landschaft gegeben ist.

Der Architekt Peter Smithson sah sein letztes Werk nicht mehr, er starb kurz vor Baubeginn im Alter von 79 Jahren. Das Museum wurde mit der Ausstellung „Marcel Breuers Traum vom schwerelosen Sitzen“ eröffnet und zeigte u.a. Breuers endlosen Stahlrohr-Hocker von 1925 und das Unikat des Wassily-Sessels. Ati Gropius-Johansen, Tochter des Bauhaus-Gründers Walter Gropius, reiste zur Ausstellungseröffnung aus den USA an und unterstrich die Freundschaft der Familien Gropius und Breuer ebenso wie die 30-jährige Zusammenarbeit mit TECTA

Ein anregender und interessanter Nachmittag zu dem die Frauen-Union den teilnehmenden Damen verhalf.
aktualisiert von Andreas Lueddecke, 02.05.2016, 15:18 Uhr

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