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19.04.2016 | Büro Uwe Schünemann MdL: Holzminden
Brief an den Ministerpräsident Stephan Weil MdL
Asche-Deponie Lüthorst
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
lieber Herr Weil MdL,

seit 1988 betreibt die Gesellschaft für die Aufbereitung und Verwertung von Reststoffen mbH (GFR) Würzburg die Asche-Deponie in Lüthorst (Landkreis Northeim). Dabei wird eine durch Gipsabbau entstandene Grube verfüllt. Die genehmigte Einlagerungskapazität beträgt 2.700.000 m³. In 350 m Abstand befindet sich ein Wohngebiet der Gemeinde Wangelnstedt (Landkreis Holzminden) in windexponierter Lage.

Brief an den Ministerpräsident Stephan Weil MdL
Lüthorst - Trotz Sicherungsmaßnahmen an der Deponie sind weiterhin Staub-Emissionen sichtbar. Von der Bürgerinitiative „Asche-Deponie Wangelnstedt/Lüthorst“ wurden Emissionsmessungen an drei Standorten auf der Deponie und an drei Stadtorten in unmittelbarer Nähe der Wohngebäude in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind eindeutig: Alle Proben weisen Schwermetalle in unterschiedlicher Dosierung aus. Dabei liegen die Spitzenwerte bei Blei 60 mg, Calcium 0,9 mg, Chrom 43 mg, Nickel 75 mg und in einer Probe sogar Quecksilber 1,0 mg jeweils pro kg TS.

Vor diesem Hintergrund kann es nicht verwundern, dass die Bevölkerung in der Region den Stopp der Ascheeinlagerung fordert. Völlig unverständlich ist die in Aussicht gestellte Genehmigung einer Kapazitätserweiterung um 2. 400.000 m³. Schon jetzt ist die Gips-Grube längst verfüllt und eine Anhöhe entstanden. Eine weitere Aufschüttung würde die Angriffsfläche für den Wind erheblich vergrößern und die Belastungen durch Staub bzw. Feinstaub noch erhöhen.

Welche Lösung bietet sich an?
Das Füllmaterial stammt aus den Kraftwerken der Volkswagen AG in Wolfsburg und Hannover. Mittlerweile ist wissenschaftlich bewiesen, dass die „Hagemeyer-Katalysator-Methode“ die Entstehung von Dioxiden und Furanen bei dem Verbrennungsprozess in Kraftwerken verhindert.
Somit müssten die vier Kraftwerke der VW AG mit entsprechenden Kupfer 1 Katalysatoren nachgerüstet werden. Diese Investition sollte für den Konzern eine Selbstverständlichkeit sein. Nachhaltigkeit, geringer Schadstoffausstoß sind Kernbotschaften von VW. Die aktuelle Diskussion um die Manipulation
von Dieselfahrzeugen hat bereits einen enormen Image-Schaden verursacht.
Weitere negative Schlagzeilen sollten unbedingt vermieden werden.

Deshalb bitte ich Sie sich in Ihrer Funktion als Mitglied des Aufsichtsrates der Volkswagen AG für eine Nachrüstung der Kraftwerke einzusetzen. Bitte informieren Sie mich über das Ergebnis Ihrer Bemühungen.

Unabhängig davon sollten die Gesundheitsämter von Holzminden und Northeim den festgestellten Schwermetallwerten  nachgehen und eigene Untersuchen vornehmen. Dafür werde ich mich vor Ort einsetzen. Falls notwendig, werde ich in der Sache erneut auf Sie zukommen. 
 
Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schünemann


22.04.2016, 10:48 Uhr
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