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12.04.2016 | CDU Redaktion: Lauenförde
CDU Lauenförde-Meinbrexen fordert Umsetzung der Ortsumgehung
Herabstufung im Entwurf des aktuellen Bundesverkehrswegeplans ist nicht hinzunehmen.

Dazu traf sich der Lauenförder CDU Vorstand mit interessierten Bürgern zu einem Ortstermin mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann. Der Ausbau der B83 von Kassel bis nach Hameln steht vor der Vollendung.

Alle Ortsumgehungen zur Entlastung der Ortschaften entlang dieser Strecke sind entweder bereits fertig, kurz vor Baubeginn oder wurden als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Nur das kurze Teilstück Ortsumgehung Beverungen/ Lauenförde wurde unverständlicherweise als „weiterer Bedarf“ zurückgestuft. Besonders über den "Zubringer" aus Richtung Herstelle, der kurz vor Baubeginn steht, ergießt sich dann der Verkehr über die L550 mitten in den Ort hinein.

"Das wird dazu führen, dass die sowieso schon hohe Verkehrsbelastung in Lauenförde noch größer wird, während alle anderen Orte entlang der dann komplett gut ausgebauten Gesamtstrecke B 83 auf unsere Kosten entlastet werden" so Manuel Siegert. "Und auch entlang der B241 rücken die Ortsumgehungen immer weiter auf Lauenförde zu".

Bereits jetzt ist die Verkehrsmenge hoch: mitten im Ort treffen sich L550 und die B241. Allein auf diesen beiden Hauptstraßen wurden im aktuellen Verkehrswegeplan bis zu 15.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt.

"Herr Henke von den Grünen spricht in seinem Presseartikel von angeblichem "Quellverkehr". Bei der Behauptung dürfte es sich wohl um seine eher unwissenschaftliche persönliche "Meinung" handeln, die von dem aktuellen Verkehrswegeplan widerlegt wird: allein auf der Bahnhofstraße beträgt der Anteil an durchfahrenden LKWs fast 1000 pro Tag, und das in einem Dorf mit gerade mal 2500 Einwohnern. Wenn man sich so eindeutig gegen die Belange der ortsansässigen Bürger wendet, muss die Frage wohl mal erlaubt sein, welche Ziele Herr Henke eigentlich verfolgt und wessen Interessen er eigentlich vertreten möchte" meint Edith Götz. "Das Problem steht vor der Tür und bedarf einer Lösung - und die liegt sicher nicht in Herrn Henkes ideolgischer Verweigerungshaltung."

Uwe Schünemann unterstützt die Aktion der CDU-Lauenförde: "Die Bewertung im dem vorgelegten Entwurf zur Ortsumgehung B83 Lauenförde/ Beverungen bezüglich Kosten, Fahrzeugzahlen und zu erwartender Entlastung erscheint nicht plausibel. Ich werde mich dafür einsetzen, dass eine Neubewertung und Priorisierung auch dieses Abschnitts vorgenommen wird."

Auch der Förderverein der Grundschule Lauenförde ist besorgt wegen der immer größeren Verkehrszahlen: "Inzwischen findet sogar der Radfahrunterricht der Grundschule teilweise auf den Gehwegen statt, weil das Risiko wohl einfach zu groß ist. Viele der durchfahrenden LKWs halten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit und drängen oft rücksichtslos die schwächeren Verkehrsteilnehmer ab", so Sonja Krahn, Vorsitzende des Lauenförder Grundschul-Fördervereins.

"Wir brauchen entlang der B83 eine Lösung aus "einem Guss" und nicht ein Flickwerk, das ausgerechnet unseren Ort von der geplanten Entlastung ausspart," so Matthias Taenzer.

Die Frist zur Bürgerbeteiligung beim Bundesverkehrswegeplan endet am 2. Mai. Daher startet die CDU eine Postkartenaktion, mit der sie die Lauenförder in den nächsten Tagen persönlich ansprechen wird, um vom Bundesverkehrsministerum die Rücknahme der Rückstufung zu erreichen.

"Wir bitten aber auch alle anderen Bürger der Region auch um Unterstützung für "unsere" Orstumgehung: Die CDU hofft im Interesse der Lauenförder Bürger auf möglichst viele Unterstützer dieser Aktion."
 

Text für die Online-Petition

Den Text bitte kopieren, dann auf die Seite vom bmvi gehen und dort unter der Rubrik "Einzelprojekt im Bereich des Verkehrsträgers „Straße“ in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein" einfügen.

"Der Ausbau der B83 von Kassel bis nach Hameln steht vor der Vollendung.

Alle Ortsumgehungen zur Entlastung der Ortschaften entlang dieser Strecke sind entweder bereits fertig, kurz vor Baubeginn oder als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Nur das kurze Teilstück Ortsumgehung Beverungen/ Lauenförde B83/ L550 wurde als „weiterer Bedarf“ zurückgestuft. Da die L550 in diesem Abschnitt eine Nebenroute zur B83 Beverungen darstellt, wird dies dazu führen, dass die sowieso schon hohe Verkehrsbelastung in Lauenförde noch zunehmen wird. Besonders über den "Zubringer" aus Richtung Herstelle (Hessen), der bereits kurz vor Baubeginn steht, ergießt sich dann der Verkehr über die L550 mitten nach Lauenförde hinein, während alle anderen Orte entlang der dann komplett gut ausgebauten Gesamtstrecke B 83 auf Kosten von Lauenförde/ Beverungen entlastet werden. Auch entlang der B241 rücken die Ortsumgehungen immer weiter auf Lauenförde zu. Bereits jetzt ist die Verkehrsmenge enorm

hoch: mitten im Ort treffen sich L550 und die B241. Allein auf Lauenförder (Niedersächsischer) Seite wurden auf diesen beiden Hauptstraßen in einem Verkehrs-Gutachten 2007 bis zu 15.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt mit Prognose einer 5-8%igen Steigerung.

Davon ein LKW-Anteil von 11-16 %. Auf Beverunger (NRW) Seite ist die Belastung sogar noch deutlich höher, so dass ein Fehler in der Berechnung wahrscheinlich ist, die von einer Gesamtzahl von insgesamt nur 6.000 Fahrzeugen ausgeht. Die Bewertung im dem vorgelegten Entwurf zur Ortsumgehung B83 Lauenförde/ Beverungen bezüglich Kosten, Fahrzeugzahlen und zu erwartender Entlastung erscheint nicht plausibel.

Als Teilstück der geplanten Gesamtstrecke entlang der B 83 muss daher auch die Ortsumgehung Beverungen/ Lauenförde wie alle anderen Abschnitte wieder in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen werden.

Eine Neubewertung und Priorisierung dieses Abschnitts muss vorgenommen werden."

Link zur Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan:
Elektronische Stellungnahme zum BVWP 2030



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aktualisiert von Andreas Lueddecke, 22.04.2016, 09:48 Uhr
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