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29.02.2016 | Birgit Oerke
Traditionellen Grünkohlessen des CDU-Samtgemeindeverbandes Bodenwerder-Polle
mit dem parlamentarische Geschäftsführer der CDU Landtagsfraktion, Jens Nacke
Beim diesjährigen traditionellen Grünkohlessen des CDU-Samtgemeindeverbandes Bodenwerder-Polle schien es fast so, als hätte sich die CDU-Prominenz regelrecht darum gerissen, den Mitgliedern die Ehre zu erweisen. Bis auf den letzten Platz war der Saal des Burghotels Polle gefüllt.
Jens Nacke spricht beim traditionellen Grünkohlessen
Bodenwerder-Polle - Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU Landtagsfraktion, Jens Nacke,  der Bundestagsabgeordnete Michael Vietz sowie der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann ließen es sich nicht nehmen, über ihre Arbeit in den Gremien zu berichten, lobten und gratulierten allesamt zu der guten Wahl der Samtgemeindebürgermeister-Kandidatin Tanya Warnecke.

Auch die  Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Birgit Oerke war stolz mit Tanya Warnecke eine junge, dynamische und kompetente Kandidatin gefunden zu haben. Tanya Warnecke kann und will dieses Amt nicht nur eine Amtsperiode ausüben, sie würde auch für weitere zur Verfügung stehen. Was ganz nebenbei bemerkt, auch Kosten für die Altersvorsorge sparen würde. Die Vorsitzende betonte, dass Tanya Warnecke sich insbesondere um die Belange aller Orte der Samtgemeinde einsetzen wolle. Nun bekamen alle Anwesenden noch Gelegenheit Tanya Warnecke näher kennenzulernen.

Sie nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen. Sie stehe für frischen Wind, für Inhalte, für Überzeugung und für Führungskompetenz. Ihre Aufgabe werde es sein, für eine spürbar funktionierende Verwaltung zu sorgen. Hier gelte es, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, der Wirtschaft, den Vereinen und Verbänden voranzutreiben - nah am Bürger zu sein. Die Verwaltung müsse die Alltagsprobleme ihrer Bürger kennen, dafür sei der stete Kontakt in sämtliche Ortschaften notwendig. Das Kirchturmdenken müsse aufhören, nur so sei ein Zusammenwachsen der Samtgemeinde möglich. Nach ihrer Meinung ist die Fusion in den Köpfen der Menschen noch nicht passiert.

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU Landtagsfraktion, Jens Nacke, berichtete, dass das Asylpaket II durch den Bundestag beschlossen sei, dem sich nun auch der Niedersächsische Ministerpräsident Weil beugen müsse. Weil sei hinsichtlich der Flüchtlingssituation nicht in der Lage, die Landkreise zu leiten und zu unterstützen. Es gehe nun darum, die Asylbewerber, die hier bleiben wollen zu integrieren und für die Arbeit zu qualifizieren, sowie diejenigen, die freiwillig zurückgehen wollen, zu unterstützen. Grenzen zu schließen, und die von den Grünen geforderte Änderung des Verfassungsschutzes sei keine Lösung. Er stellte sich voll hinter die Politik von Angela Merkel, die konsequent eine europäische Lösung fordere und die Humanität als erste Aufgabe beibehält.

Michael Vietz gab ganz offen einen Einblick in seine Arbeit  in Berlin, die ständig im Krisenmodus abliefe.  Seit seines Amtsantritts gehe man in Berlin von einer Krisensituation in die nächste – Eurokrise, Griechenlandkrise, Flüchtlingskrise. Es gebe viel zu tun. Doch was die Menschen in ihren E-Mails an ihren Abgeordneten am meisten beschäftigte, sei die Umsetzung der EU-Richtlinien zur Tabaksteuer.

Uwe Schünemann begründete nochmals die Wichtigkeit für eine starke Oberschule in Bodenwerder. Elternumfragen ergaben seinerzeit schon kein ausreichendes Signal für eine integrierte Gesamtschule und mit den zu erwartenden Schülerzahlen sei eine IGS auch nicht zu realisieren. Aber einen Tag nach Beginn der Sommerferien 2015 habe man den Eltern mitgeteilt, dass es doch keine IGS in Bodenwerder gebe. So könne man mit Steuergeldern und mit seinen Bürgern nicht umgehen.


Überhaupt fehlte jede Unterstützung aus dem Kreis zu dem Thema, hier werden nur Unsummen für Gutachten ausgegeben, anstatt Arbeit vor Ort zu leisten und sauber zu entscheiden. Gemeint sind hier sicher auch die Fehler bei den Müllverträgen, die den Bürgern jetzt höhere Gebühren einbringen. Die chaotische Arbeit des Wasserverbandes, der nur durch Prozesse der Bürgerinitiativen auf Spur gebracht werden konnte, seine angekündigte Teil-Rückerstattung der Gebühren für alle jedoch bis heute schuldig blieb.

Abschließend ließen sich alle einen zünftigen Grünkohl gut schmecken und freuten sich auf einen gemeinsamen Wahlkampf bis zum 11. September.


aktualisiert von Andreas Lueddecke, 07.03.2016, 09:27 Uhr
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